Aesculus cortex D 50 -
zur richtigen Mineralisierung der Zähne

REINHARD MENZEL
 
Auf vielfache Nachfrage hin sei hiermit der Versuch unternommen, die Zusammenhänge wie folgt zu erläutern: Die bleibenden Zähne (gilt für die Milchzähne ebenfalls - hier jedoch "vernachlässigbar" da andere Zeiträume eine Rolle spielen) entwickeln sich durch das ganze erste Jahrsiebt hindurch und auch noch während des zweiten Jahrsiebt; d.h., es dauert etwa 14 Jahre (begonnen etwa im 6. Lebensmonat), bis sich jeweils die Zahne 1-7 (11-17, 21-27, 31-37, 41-47) - also 28 Zähne-sichtbar bis in die Mundhöhle hinein entwickelt haben. Hier sind laut Rudolf Steiner in entscheidendem Maße die richtige Einstellung, das richtige Verhältnis von "Magnesium- und Fluorprozess" wichtig.
Hierfür ist wiederum eine entsprechende Erziehung neben einer umfassenden kindgemäßen Ernährung notwendig. Wenn man aber mit der bloßen Erziehung (vor allem zur "Geschicklichkeit") nicht auskommt, sagt Rudolf Stein er, muss an deren Stelle die Heilung eingreifen.
Der Magnesium-Prozess bedeutet "reines Wachstum" wie es die Pflanzen zeigen (Ätherleib), was dadurch entsteht, dass im Sonnenlicht mit Hilfe des Chlorophylls (Zentralatom "Mg"!) Substanz gebildet wird (Photosynthese). Damit die Substanz gestaltet wird, greift im menschlichen Organismus der Fluor-Prozess ein; für den Menschen ein lebenslanger gestaltender Prozess.
Bei der Suche nach dem Heilmittel nennt Rudolf Steiner den Saft der Rosskastanienrinde, er sagt: "Namentlich ist in den Pflanzen der fluorbildende Prozess vorhanden, so dass es gerade beim Fluor so ist, dass wenn chemisch das Fluor gar nicht nachweisbar ist, so ist der fluorbildende Prozess in den Pflanzen doch vorhanden..". Das ist wieder ein interessanter Zusammenhang. In dem Saft der Rosskastanienrinde liegt in der Tat etwas von dem, was unsere Zähne aufbaut... Dieses Austilgen der chemischen Wirkungen, das ist etwas, was man wiederum sieht, wenn man nun - aber es muss ein wässriger Auszug sein - die wässrige Auszuglösung in den Organismus sehr verdünnt einführt. Dann sieht man darinnen, dass dieses Überwinden des Chemismus, dieses Hinarbeiten auf das bloße Mineralisieren eigentlich dasselbe ist wie der Zahnbildungsprozess im Organismus... Das sind Dinge, die ausprobiert werden müssten, die ganz gewiss, wenn sie der Außenweit vorgeführt werden in ihren statistischen Ergebnissen, bedeutsamen Eindruck machen würden ... Denn das, was ich angeführt habe von Asculin und Chlorophyll, das führt uns auf Kräfte, die im wesentlichen zusammenhängen mit ganz feinen Wachstumsprozessen, mit Wachstumsprozessen,die nach der Mineralisierung hin liegen."(1)
Hier wird auch deutlich, dass sich der Zahnbildeprozess bzw. das "Zahndasein" an der Grenzlinie des biologisch reproduzierbaren Lebens zum Unbelebten abspielt.
In der Kastanienrinde liegt ganz offensichtlich ein zu Ende gehen der Magnesiumprozess, dem hier der gestaltende Fluorprozess als Form kraft entgegenkommt - d.h. Absterben und Verlebendigung sind voneinander abhängig - eines geht in das andere über!

Aesculus cortex D 50 ist also in der Lage, die Mineralisierung bis ganz in die Peripherie zu treiben - bis dorthin, wo der Fluorprozess sie abbremst bzw. gestaltet. In Bezug auf die Zähne wird hiermit von innen heraus gewirkt bis - an deren Peripherie.

Die "Schul-Zahnmedizin" arbeitet hier "äußerlich" mit Fluoridgaben, die in Wirklichkeit den physiologisch veranlagten Mineralien-Aus-tausch-Prozess (der Zahn "atmet" ständig Kalziumphosphatmineralien an seinerOberfläche!) blockieren.

Aesculus cortex D 50 macht keine Blockade, sondern bewirkt, dass dieser extrem peripher gelegene Mineralisierungs-prozess (was die Lebensprozesse im Menschen angeht) harmonisch vonstatten geht und die Plastizität des Zahnes erhalten bleibt. Es verhindert, dass die eigene, jeweils ganz individuelle Zahnsubstanz aus der persönlichen (ich-)Kontrolle heraus fallt.

Oft wird die Frage aufgeworfen: warum D 50?
o        Rudolf Steiner gibt selbst einmal die Potenz D 50 an (Heilmittelangaben R.Steiners)
o        Nach Rudolf Steiners eigenen Angaben gilt:"wenn man im Kopfbereich wirken will, müssen es hohe bis höchste Potenzen sein" - für Rudolf Steiner warD 30 eine hohe Potenz, seine höchste angegebene Potenz war meines Wissens die D 60.
o        Für die Haut und die Sinnesorgane gibt Rudolf Steiner die D 30 an.
o        Für die Zähne gilt; Sie liegen noch weiter peripher
(was die Entwicklungsprozesse und die Reproduktionsmoglichkeiten angeht) als beispielsweise die Fingernägel, Haut, und Haare-sie durchbrechen in ihrem Wachstum sogar die äußere Begrenzung, die Mundschleimhaut. Ihre Oberfläche (der Zahnschmelz) ist nicht reproduzierbar im Gegensatz zu Fingernägeln, Haut und Haaren.
o        Für Aesculus cortex fordert R. Steiner einen wässrigen Auszug in sehr hoher Verdünnung.
o        Die D 50 hat sich in meiner Praxis bewährt. In Husemann/Wolff ist angegeben: Aesculus cortex D 50 DiI., 2x tgl. 5 Tr. Wir geben abends etwa 5-10 Glob. unter die Zunge. Es wirkt. Bis zum Beweis des Gegenteils liegt die "richtige Potenz" irgendwo zwischen D 30 und D 50. Hierzu sagt Rudolf Steiner: "das sind Dinge, die ausprobiert werden müssten..." (siehe im Text oben).

Da die WALA keine Globuli mehr herstellt und es bei der WELEDA das Medikament in alkoholischer Form als Dilution gibt, hat dankenswerterweise Frau Barbara Massag von der See-Apotheke in D-88085 Langenargen, Tel. 07543 93130 die Aufgabe übernommen, das Medikament Aesculus cortex D 50 Glob. wieder verfügbar zu machen durch eigene Herstellung; dies dürfte nicht nur für die Zahnärzte von großer Wichtigkeit und Freude sein, sondern auch in besonderem Maße für die anthroposophischen Kinderärzte!

Reinhard Menzel
Zahnarzt
Kirchstrasse 2 a
D-79 100 Freiburq

Literatur
1   Steiner R.Geisteswissenschaft und Medizin, 17. Vortrag vom 06.04.1920. GA 312. Rudolf Steiner Verlag Dornach 7. Aufl. 1999


Home
Tandverzorging  Aesculus cortex D 50

Hieronder een artikeltje van Reinhard Menzel over tandverzorging. Het is het Duits geschreven maar denk ik toch van belang voor tandartsen kinderartsen en leken niet te vergeten. In onze huidige cultuur vindt de tandverzorging hoofdzakelijk van buiten af plaats. Terwijl ieder mens kan vermoeden dat van binnenuit de tanden en kiezen juist verzorgd en gevoed dienen te worden op de juiste wijze. Het is ook van belang de tanden en kiezen niet als dingen te benaderen maar als wezenlijk onderdeel van het menselijke organisme.
Misschien kunnen we het artikel in goed nederlands omzetten. Voor een leek is dit artikel onleesbaar maar er staan interessante punten in.