Über den Menschen und die Welt
Susette Müller, Bremen
Jan Sterenborg, Arnheim
2007
Einleitung

Wenn man sich Gedanken macht über den Mensch und seine Welt dann fühlt man sich öfters machtlos.
Das Klima, die Armut, die Kriegen, die Katastrophen.
Der Mensch aber hat vieles geschenkt bekommen.
Und diese Geschenke werden öfters nicht genutzt.
So kann der Mensch nachdenken, fühlen, etwas wollen.
Wie oft gebraucht er diese Schätzen in ihrem Zusammenhang?
In dieser Veröffentlichung wird der Versuch gemacht, sich die Sachen anders zu nähern.
Unsere Hoffnung ist es das der Leser sich angesprochen füllt um auf diesem Weg weiter zu gehen.


„Willst du dich selbst erkennen, so suche in den Weltenweiten dich selbst. Willst du die Welt erkennen, so dringe in deine eigenen Tiefen. Deine eigenen Tiefen werden dir wie in einem Weltgedächtnis die Geheimnisse des Kosmos enthüllen."

Rudolf Steiner: Westliche und Östliche Weltgegensätzlichkeit, R. Steiner TB Nr. 646
Rudolf Steiner: Wo und wie findet man den Geist? Rudolf Steiner TB Nr. 686
Rudolf Steiner: Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten? TB Nr. 600
Rudolf Steiner: Die Philosophie der Freiheit, Rudolf Steiner TB Nr. 627




Nun kann man diesen Satz auf verschiedene Weise interpretieren, aber hier will ich einen Versuch machen um eine Brücke zu bauen zwischen der Welt und dem Menschen, zwischen außen und innen.
Ich weiß nicht, ob es alles stimmt, aber ich hoffe dass sich der Leser seine eigenen Gedanken macht.



Außen                                      Mensch                                         Innen



Wenn der Mensch nach außen seine Wahrnehmung richtet dann kann er oder Sie eine Vielheit an Sachen wahrnehmen (wir gehen davon aus das im Beispiel dieser Mensch auch sehen kann, auch wenn der Mensch nicht sehen kann, kann er doch wahrnehmen) zum Beispiel Bäume, Häuser, Straßen, Menschen, Tiere, Pflanzen, Steine, die Luft, Sterne, die Sonne, der Mond. Auch Flugzeugen, Autos, Fahrräder, usw.

Versuchen wir jetzt den Blick nach innen zu richten dann nehmen wir zum Beispiel wahr: Gedanken, Gefühle, Knöchern, Organen, BlutGefässer, Nerven usw. auch eine Vielheit an Sachen.

All diese Sachen äußerlich und innerlich hängen in eine merkwürdige Weise zusammen und funktionieren wie ein Ganzes.